Berlin (dpa/tmn) - Cajun-Gewürz wird traditionell viel in der Südstaaten-Küche der USA verwendet. Trotz seines exotisch klingenden Namens sind sehr klassische Gewürze in der Mischung vereint.

"Zum Beispiel Pfeffer, Piment, Chili, Nelken und Zimt", erklärt Steve Karlsch, kulinarischer Direktor der Brasserie "Colette Tim Raue" in Berlin. Cajun (gesprochen: "Kay-tschen") wird etwa zum Marinieren von langsam geschmortem Fleisch benutzt. Außerdem können Hobbyköche damit Reisgerichte verfeinern, etwa Jambalaya, ein typisches Schmorgericht aus Reis, Gemüse sowie Fleisch oder Fisch. Auch zum Würzen von Dips eignet sich das Gewürz.

Allgemein ist mit der Cajun-Küche die Küche der Nachfahren französischstämmiger Siedler im US-Bundesstaat Louisiana gemeint. Eng verwandt mit der Cajun-Küche ist die kreolische Küche Louisianas, etwa in New Orleans.