München (dpa/tmn) - Pinienkerne wachsen im Mittelmeerraum und sind aus zahlreichen mediterranen Gerichten nicht wegzudenken. Doch der Hauptbestandteil von "Pesto alla Genovese" hat einen heimlichen Doppelgänger: den Zedernkern. Beide sehen auf den ersten Blick sehr ähnlich aus und doch gibt es Unterschiede, weist die Verbraucherzentrale Bayer hin.

Pinienkerne sind die geschälten Samen der Pinie. Bei den Zedernkernen handelt es sich um die Kerne aus den Zapfen der Zirbelkiefer, erklärt Ernährungsexpertin Susanne Moritz. Während die Pinienkerne ein feines, leicht mandelartiges Aroma haben, schmecken die Kerne der ursprünglich aus Sibirien stammenden Zirbelkiefer intensiver, leicht harzig und nussig. Zudem sind sie etwas rundlicher und haben eine dunkle Spitze.

Was die Kerne eint, ist ihr hoher Anteil an gesundheitsfördernden ungesättigten Fettsäuren. Sie verfeinern sowohl Salat und Gemüsegerichte, eignen sich aber auch als Snack zwischendurch. Besonders entfaltet sich ihr jeweils typischer Geschmack, wenn sie ohne Fett in einer Pfanne leicht angeröstet werden.

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