Leipzig (dpa) - Schauspielerin Anja Kling schätzt am neuen Samstags-Krimi im ZDF vor allem das Teamplay: "Es gibt keine Hauptfigur, wir sind vier, deshalb 'Das Quartett'. Ich bin zwar die Chefin des K14, aber wir ermitteln zusammen", sagte die 49-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

"Ich kannte die drei Kollegen vorher nicht persönlich - so gab es ein gewisses Restrisiko, ob wir miteinander auskommen. Und ich bin sehr froh, jetzt sagen zu können, dass wir das tollste Quartett dieser Welt sind. Wir vier verstehen uns einfach blendend."

In dem neuen Krimi ist Kling als Maike Riem, Leiterin der Mordkommission in Leipzig, an der Seite von Annika Blendl, Shenja Lacher und Anton Spieker zu sehen. Das ZDF zeigt die erste Folge "Der lange Schatten des Todes" am Samstag (12. Oktober, 20.15 Uhr).

"'Das Quartett' zeichnet sich durch zwei Dinge aus: Erstens arbeiten wir mit ganz moderner Technik, mit Virtual-Reality-Brillen. Die benutzen wir am Tatort, den wir so immer wieder frisch begehen können. Und wir zeichnen uns aus, weil wir vier Kommissare total normale Menschen und wir auch gar nicht im Vordergrund stehen", sagte Kling.

"Jeder hat seine eigene Art, aber wir müssen keine schrägen Vögel sein, die nochmal schräger sind als die aus einem anderen Krimi. Und das empfinde ich als ganz angenehm." Es sei "ein bisschen mehr die alte Krimi-Erzählweise", auch in der Sprache. "Es ist alles nicht ganz so hip, und das gefällt mir."

Das Quartett