Berlin/Münster (dpa) - Im Fernsehkrimi findet man ihn zwischen vollen Bücherregalen - und auf Mission als Privatdetektiv. Leonard Lansink spielt seit zwei Jahrzehnten die Hauptrolle in der ZDF-Fernsehreihe "Wilsberg". Als Antiquar Georg Wilsberg löst er dort viele Fälle. An diesem Donnerstag (7. Januar) wird der Schauspieler 65 Jahre alt.

Auf der Straße wird Lansink nach eigenen Angaben durchaus öfter erkannt. Das passiere andauernd, teilte er auf Anfrage mit. "Ich finde das aber nicht schlimm, heißt ja, wir haben mit dem ZDF-Krimi einiges richtig gemacht."

Die letzte Folge am vergangenen Wochenende schalteten rund 8,4 Millionen Zuschauer ein. In "Unser tägliches Brot" ermittelte Wilsberg in einer Bäckerei. Unter anderem mit dabei: sein Freund Ekki (Oliver Korittke). Die nächste Episode "Wilsberg: Bewachen und Belohnen" soll am 20. Februar laufen.

Die "Wilsberg"-Krimis spielen in Münster, Lansink lebt in Berlin. Die Stadt liege derzeit ohne Nachtleben, Konzerte, Theater, Clubs, Kneipen, Restaurants und Besucher im Dornröschenschlaf. "Wir brauchen viele Prinzen, um alles wieder wachzuküssen." Sein Lieblingsplatz sei nach wie vor daheim. "Bin ja auch selten genug da."

Geboren wurde Lansink in Hamm. Er wurde an der Folkwangschule in Essen ausgebildet und spielte Theater. Auftritte hatte er zum Beispiel in den Filmen "Der bewegte Mann" und "Knockin' On Heaven's Door" sowie der TV-Reihe "Ein starkes Team". Seit 1998 spielt er den Privatdetektiv Wilsberg.

Auf die Frage, was er sich für seinen Geburtstag am Donnerstag nun vorgenommen habe, antwortet Lansink in einer E-Mail: "Raus mit den Hunden, Kaffee, raus mit meiner Frau und den Hunden, gemütliches Beisammensein zu Hause, raus mit den Hunden, Abendessen, letzte Hunderunde und dann lass ich mich feiern."

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"Wilsberg"-Krimireihe im ZDF

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