Berlin (dpa) - Schauspieler Fritz Wepper in "Um Himmels Willen" und das drohende Fahrverbot für Dieselautos rangierten in der Hitliste des Fernsehpublikums am Dienstag weit oben. Der ARD-"Brennpunkt" zum Thema "Fahrverbote - Das Urteil und die Folgen" interessierte ab 20.15 Uhr im Ersten 5,25 Millionen Zuschauer - der Marktanteil betrug 15,7 Prozent.

Danach brachten es die Familienserie "Um Himmels Willen" mit Fritz Wepper als Bürgermeister Wöller im Dauerkampf gegen die Nonnen aus dem Kloster des Städtchens Kaltenthal auf 5,52 Millionen Zuschauer (16,5 Prozent). Die Krankenhaus-Soap "In aller Freundschaft" direkt danach kam sogar auf 5,59 Millionen (18,0 Prozent). Die "Tagesschau" im Ersten kam um 20 Uhr auf 4,74 Millionen (14,5 Prozent).

Die RTL-Serie "Sankt Maik" mit Daniel Donskoy als falscher Pater kam ebenfalls um 20.15 Uhr auf 2,43 Millionen Zuschauer (7,2 Prozent). Die ZDF-Dokumentation "Superbauten der Geschichte: Der Reichstag" hatte 2,02 Millionen Zuschauer (6,0 Prozent) und der Krimi "Friesland: Mörderische Gezeiten" auf ZDFneo 1,92 Millionen (5,8 Prozent).

Recht gut verlief für ProSieben der Start der Science-fiction-Serie "The Orville" mit Adrienne Palicki und Seth MacFarlane, die mit der ersten Episode 1,89 Millionen Zuschauer (5,8 Prozent) verbuchte. Das waren mehr als vergleichsweise bei Sat.1, wo sich 1,68 Millionen Menschen (5,0 Prozent) für die Krimiserie "Einstein" interessierten.

Auf die Vox-Reihe "Ewige Helden" entfielen 1,41 Millionen Zuschauer (4,5 Prozent), auf die Kabel-eins-Reihe "Achtung Abzocke - Wie ehrlich sind Deutschlands Handwerker?" 0,98 Millionen und auf die RTL-II-Reihe "Traut Euch! In 12 Stunden zum Altar" 0,90 Millionen (2,8 Prozent).

Im Jahresschnitt 2018 liegt das ZDF unter den deutschen Fernsehsendern bislang mit einem Marktanteil von 14,4 Prozent vorn. Es folgt das Erste mit 12,9 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,1 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (5,7 Prozent), Vox (4,8 Prozent), ProSieben (4,0 Prozent), Kabel eins (3,2 Prozent), ZDFneo (3,1 Prozent) sowie RTL II (3,0 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).