Oberhausen (dpa) - Welches von Heidi Klums "Mädchen" bekommt in diesem Jahr das letzte Foto bei "Germany's next Topmodel"? Vier von anfangs 50 jungen Frauen unterwerfen sich am Donnerstag abermals dem kritischen Urteil der 43 Jahre alten Modelmama - zum 16. Mal in dieser zwölften Staffel.

Ort des Showdowns ist die Arena Oberhausen mitten im Ruhrgebiet. 8500 Zuschauer werden erwartet. ProSieben zeigt das Finale ab 20.15 Uhr.

Noch im Rennen sind Serlina (22, Koblenz), Céline (18, Koblenz), Leticia (18, Ingolstadt) und Romina (20, Hambrücken). Hinter ihnen liegen fast vier Monate Model-Karriere - Unterwasser-Shooting und Catwalk in Heidis gebrauchten und nicht immer passenden Kleidern inklusive.

Mit zahlreichen Stars will ProSieben heute wie schon beim Halbfinale wieder Marktführer in der Hauptzielgruppe der 14- bis 49-jährigen Fernsehzuschauer werden. Angekündigt sind etwa Stars wie Robin Schulz, Beth Ditto oder die hart an ihrer Allgegenwart arbeitende Helene Fischer.

Auch Heidi selbst und "ihre Jungs", also die Co-Juroren Thomas Hayo und Michael Michalsky, wollen etwas Neues zum Besten geben. "Ich habe mir gedacht, es wäre etwas Besonderes, im Finale zu singen und zu tanzen", teilte Heidi Klum mit. Gesagt, getan: Das Finale wollen die drei mit einer eigens komponierten und choreographierten Showeinlage eröffnen. Zu hoffen bleibt, dass eine bei den Proben erlittene Muskelverletzung der Chefin bis dahin wieder ausgeheilt ist. Ein Filmchen auf der "GNTM"-Seite von ProSieben zeigt, wie Heidi Klum ins Krankenhaus humpelt und ihren schmerzenden Fuß untersuchen lässt.

Ein alter Bekannter ist auch wieder dabei: DerModedesigner Wolfgang Joop, der 2014 und 2015 in der Jury saß, verstärkt das Team im Finale. Außerdem stattet er die Finalistinnen für einen Walk aus.

Heidi Klum kann das Finale und damit ihre zwölfte Staffel erneut relativ gelassen nach Hause schaukeln. Die Staffel sei "mit Abstand" die erfolgreichste seit sechs Jahren, teilte ProSieben am Dienstag mit.

Der Schnitt liege bei 17,5 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, ein halber Prozentpunkt mehr als im Vorjahr. ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann schob denn auch gleich hinterher: "Ich freue mich auf die nächsten GNTM-Jahre." Der Sender hatte Mitte April bekannt gegeben, dass er die Zusammenarbeit mit Klum "um mehrere Jahre" verlängert habe. Um wie viele genau, wollten sie dann aber doch nicht sagen.

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