Berlin (dpa) - Als Serienkiller Kai Korthals hat Lars Eidinger (39) bei seiner Tatort-Rückkehr am Sonntag wieder viele Zuschauer das Fürchten gelehrt - möglicherweise nicht zum letzten Mal.

Lars Eidinger ist nicht nur einer der besten, sondern auch einer der wunderbarsten Schauspieler. Sofern es hier eine überzeugende Idee gibt, spricht überhaupt nichts dagegen, das weiterzuführen, sagte NDR-Spielfilmchef Christian Granderath der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Wir denken bereits über eine Fortsetzung 'Das Kabinett des Dr. Korthals' nach. Tatort-Autor und Grimme-Preisträger Sascha Arango recherchiere dafür in der Psychiatrie, so Granderath weiter.

In der am Sonntag im Ersten ausgestrahlten Tatort-Folge Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes, die 8,57 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 24,0 Prozent) sahen, trafen die Ermittler Klaus Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Sibel Kekilli) erneut auf den so unauffälligen Täter. Korthals hatte bereits vor drei Jahren in der ARD-Kultreihe sein Unwesen getrieben und war den Kieler Kommissaren entwischt - höchst ungewöhnlich für die Tatort-Dramaturgie.

Film- und Theaterschauspieler Eidinger (Familienfest, Was bleibt) kann sich eine Fortsetzung ebenfalls gut vorstellen. Der dpa sagte er: Es wäre sicher auch mal interessant, eine ganze Reihe zu entwickeln - aus der Perspektive des Serienkillers. 

Vor der Rückkehr am Sonntag hätte er sich auch vorstellen können, Korthals in einer anderen Stadt mit einem anderen Ermittler-Team zu spielen, um dort vielleicht den ein oder anderen Kommissar aus dem Weg zu räumen.

Tatort-Website zur Episode

Ermittler-Duo Borowski/Brandt

Eidinger-Website bei Berliner Schaubühne