Berlin (dpa) - Seiner Liebe zu Berlin hat Udo Lindenberg (69) mit Hinterm Horizont ein ganzes Musical gewidmet. Die Reportage Lindenberg. Udo und Berlin! (13.12./15.15 Uhr) auf N24 erzählt die Beziehung des Musikers zur deutschen Hauptstadt jetzt als ganz persönliche Ost-West-Geschichte.

Auf einer Fahrt durch die Hauptstadt plaudere der Sänger über damals und heute, über Privates und Politik, kündigt der Sender an. Das Filmteam begleitet den 69-Jährigen auch, als er zum ersten Mal die Stasi-Unterlagenbehörde in Berlin-Lichtenberg besucht und dort in seiner Stasi-Akte liest.

Lindenberg kam in den 70er Jahren erstmals nach West-Berlin. Von Neugier getrieben, sei er immer wieder inkognito auch in den Osten der Stadt gefahren. Hier trifft er Fans, besucht Künstler wie Wolf Biermann oder Heiner Müller - und verliebt sich in ein Mädchen aus Pankow. 1973 singt Lindenberg seinen berühmt gewordenen Song Wir wollen doch einfach nur zusammen sein. Zehn Jahre später durfte der Panikrocker erstmals auf einer DDR-Bühne auftreten.

In der Fernsehreportage kommen neben Lindenberg selbst auch die Sängerin Nina Hagen, die Entertainerin Romy Haag und der Leiter der Stasiunterlagenbehörde, Roland Jahn, zu Wort. Ich habe mich immer darüber gefreut, dass Udo die in der DDR nicht in Ruhe gelassen hat, sagt Hagen. Deswegen war er für uns ja auch so unglaublich wichtig, weil er uns mit einbezogen hat in die Welt.