Köln (dpa) - Ein letztes Mal kehren die Kabarett-Figuren Loki und Smoky ins Fernsehen zurück: Am Samstag (21.45 Uhr) schlüpfen Wilfried Schmickler und Uwe Lyko in der WDR-Kabarettsendung Mitternachtsspitzen in die Rollen von Loki und Helmut Schmidt.

Von 2007 bis 2010 widmeten sich die beiden tagespolitischen Themen und ihrer Raucherleidenschaft. Die Rubrik war nach Loki Schmidts Tod 2010 aus Respekt vor Helmut Schmidt eingestellt worden.

In der neuen Folge Loki und Smoky - wieder vereint gibt es ein langersehntes Wiedersehen im Himmel. Los geht es mit Smokys Standard-Einstieg Loki, frag mich mal was. Loki sagt: Helmut, ist das nicht schön hier im Himmel? Wenn man so auf die Erde guckt? Die Alpen, das Meer und da: Hamburg im Nebel. Helmut antwortet: Loki, das ist kein Nebel. Das kommt von unserem Haus, da wird immer noch gelüftet.

Gewohnt bissig kommentiert der Altkanzler die Politik und lenkt noch aus dem Himmel die Dinge auf der Erde: So sorgt er für eine dicke Regenwolke, die der Pfeife Horst Seehofer in den nächsten 20 Jahren folgt. Und die Dumpfbacken von Pegida werden nicht in den Himmel kommen: Der Pförtner an der Himmelstür ist jetzt ein Syrer.

Es handelt sich nach WDR-Angaben um sich um ein einmaliges Wiedersehen von Loki und Smoky nach dem Tod des Altkanzlers: Es ist einen Hommage. Eine tiefe Verneigung zum Jahresende, sagt der WDR-Redakteur Michael Heinz.