Fischbeck l Der Orientierungsmarsch der Jugendwehren aus dem Landkreis – dieser hatte am 21. April stattgefunden – bildete im Vorjahr den Höhepunkt im Terminkalender der Freiwilligen Feuerwehr Fischbeck. Vor zehn Jahren sei man schon einmal Gastgeber gewesen, informierte Wehrleiter André Köppe in seinem Bericht auf der Jahreshauptversammlung. Darum sollte auch der zweite Ori-Marsch wieder ein voller Erfolg werden, weshalb schon frühzeitig mit der Vorbereitung begonnen wurde.

Unter anderem wurden alle sieben Stationen doppelt durch Aktive abgesichert. Fachkundige Helfer gab es dabei mit Kameraden aus Kabelitz, Wust und Hohengöhren sowie dem Fischermeister Gernot Quaschny aus Hohengöhren. Der Förderverein und die Muttis der gastgebenden Jugendwehr sorgten für Frühstück und Getränke – und das alles Dank zahlreicher Sponsoren sogar kostenlos.

Ein Dankeschön ging zudem an den Bürgermeister und die Gemeinde, deren Bauhof, den Förderverein und die Fischbecker. Ebenso an den Kontaktbeamten der Polizei Thomas Wende, welcher die Bundesstraße bei Bedarf absperrte. „Alle waren begeistert – vielleicht gibt es in zehn Jahren eine Wiederholung“, blickte der Redner in die Zukunft.

Auch Jugendwart Christopher Rzyski dankte in seinem Rückblick allen Helfern beim Ori-Marsch. Sein Team landete im guten Mittelfeld. Denn auch die Gastgeber hatten die Aufgaben zuvor nicht gekannt – was leider nicht überall selbstverständlich ist. Es hatte viel Lob wegen der guten Organisation gegeben, so dass die Veranstaltung auch pünktlich um 15 Uhr beendet werden konnte.

Sechs Mitglieder zählte der Nachwuchs im Vorjahr, derzeit sind noch vier dabei. Domenik Gurke ging zur aktiven Abteilung, einer trat aus. Vor den Ferien besuchte die Jugend zusammen mit der Kinderwehr das Feuerwehrmuseum in Stendal, was für alle sehr interessant gewesen war. Nach den Ferien fand in Wust ein gemeinsames Camp statt, wobei auch der Wissenstest zur ersten Stufe der Jugendflamme stattfand. Alle Fischbecker bestanden diesen, die Abzeichen gab es auf der Versammlung.

Gut an kam beim Team auch das Sportfest in der Sandauer Turnhalle im Oktober. Die Weihnachtsfeier wurde nach Berlin verlegt, zusammen mit der Kinderwehr besuchte die Jugend dort das Jump-House – eine große Halle voller Trampoline. In diesem Jahr plant der Jugendwart unter anderem einen Berufsfeuerwehr-Tag, auch geht es wieder zu diversen Veranstaltungen.

Was die Kinderwehr im Vorjahr alles unternommen hatte, darüber informierte Kinderwartin Kathrin Köppe. „Unser Ziel ist es, aus den Kindern ein Team zu formen“, berichtete sie. Neben Fischbeckern sind auch Kinder aus Hohengöhren, Jerichow und Wust dabei. Unter anderem wurde im Gewerbegebiet ein Löschangriff geübt, es gab eine Bootsfahrt und auch am örtlichen Kegelturnier im April beteiligte sich die Kinderwehr. Wacker geschlagen hatte sich der Nachwuchs auch beim Kubb-Cup-Turnier am 1. September. Gerätekunde stand Ende September auf dem Plan, hierbei wurde alles genutzt, was die Kinder tragen konnten.

Beim Dorfrundgang wurden Verkehrsschilder und die Löschbrunnen angeschaut, auch wurde über deren Bedeutung berichtet. Im September ging es zum Sportfest nach Sandau und der Ausflug nach Berlin bereitete viel Spaß.

Ein Dankeschön ging an die Helfer aus der Wehr, welche bei der Ausbildung halfen, und den Bürgermeister, welcher Kindersitze zur Verfügung gestellt hatte. Stefan Mertens spendierte im Januar neue Bekleidung, ein weiteres Dankeschön ging an den Förderverein und die Verbandsgemeinde.