Berlin (dpa/tmn) - Dass Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr trotzig sind, ist ganz normal - für die Eltern aber ganz schön anstrengend. Eine gute Strategie kann Ablenkung sein, etwa durch ein Spiel, Kuscheltier oder Buch. 

Denn Kinder richten ihre Aufmerksamkeit in dem Alter schnell auf etwas anderes und vergessen dabei ihren Ärger, erklärt Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Während der Trotzphase ist es nicht ungewöhnlich, dass Kinder verbal oder körperlich aggressiv werden und sich an anderen Kindern abreagieren.

Bei diesem Verhalten sollten Mutter und Vater schnell eingreifen und dem Kind immer wieder deutlich machen, dass das nicht in Ordnung ist. Richten Kinder die Aggressionen gegen sich selbst, etwa indem sie mit der Faust gegen die Wand schlagen, können Eltern das ignorieren - sofern keine Selbstverletzungsgefahr besteht.

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