Köln (dpa/tmn) - Spielen mit den Kumpels, Katzen streicheln, herummatschen: Die Welt mit den Fingern zu erkunden, könnte Kindern so viel mehr Spaß machen, wenn dieses lästige Händewaschen nicht wäre.

Damit die Kleinen die empfohlene Mindestwaschzeit von 20 Sekunden erreichen, rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) zu spielerischen Tricks. So könnten Eltern etwa in dieser Zeit das Alphabet langsam aufsagen oder eine Sanduhr ablaufen lassen.

Früh übt sich

Das Händewaschen sollten Eltern mit ihren Kindern schon früh üben, bis es zur Routine wird. Dabei eignet sich flüssige Seife besser als ein Seifenstück. Denn im Seifenbehälter sammele sich oft Wasser, in dem sich Erreger vermehren können.

Zudem fällt Kindern der Umgang mit einem Seifenstück schwer, da es leicht aus den Händen flutscht. Und auf der Seife sammelt sich oft Dreck oder Erde.

Abtrocknen ebenfalls wichtig

Weil sich Bakterien eher von nasser Haut als von trockener Haut übertragen, ist auch richtiges Abtrocknen wichtig. Das Trocknen mit einem Handtuch entferne zusätzlich Krankheitserreger durch das Abwischen. In dem Video Richtig Händewaschen - so geht's (#waschenwiewalter) des Bundesgesundheitsministeriums zeigt Händewaschbotschafter Walter, wie man saubere Hände bekommt. (www.kinderaerzte-im-netz.de)

Richtig Händewaschen - so geht's

Kinder- und Jugendärzte im Netz