Baierbrunn (dpa/tmn) - In Deutschland wächst mit der Zahl der Älteren auch die Zahl der Menschen mit Sehbehinderungen. Gleichzeitig werden die Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten immer besser. Echte Blindheit kommt deshalb immer seltener vor, heißt es in der "Apotheken Umschau" (Ausgabe 2/2019).

Doch auch ohne vollständige Erblindung können eine Makuladegeneration oder der grüne Star die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Neben dem Augenarzt sollten Betroffene sich am besten an Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen wenden. Denn hier gibt es das Spezialwissen rund um technische und andere Hilfsmittel, die den Alltag mit Sehbehinderung erheblich erleichtern können - spezielle Brillen etwa, verstellbare Handlupen oder Spezialgeräte wie das Monokular für den Blick in die Ferne.

Mögliche erste Anlaufstellen rund um den Alltag mit Sehbehinderung sind der Bund zur Förderung Sehbehinderter oder der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband. Spezialisiert auf technische Hilfsmittel hat sich zum Beispiel der Low-Vision-Kreis, ein Zusammenschluss mehrerer Augenoptiker.

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband

Low-Vision-Kreis