Hamburg (dpa/tmn) - Wer Kindern Geschichten vorliest, hat bei ihnen garantiert einen Stein im Brett. Um zum Lieblingsvorleser zu avancieren, muss man sich in erster Linie Zeit nehmen.

Lieber fünf Minuten richtig, als 15 Minuten in Hetze, rät Schauspieler Ulrich Matthes in der Zeitschrift "Nido" (Juni-Juli 2019).

Bei der wörtlichen Rede die Stimme zu verstellen, bereite dem Kind besonderes Vergnügen. Ob quietschend, brummig, durch die Nase oder lispelnd - Eltern bräuchten keine Angst vor Peinlichkeiten zu haben.

Bewusste Pausen zu machen, erhöhe die Spannung. Auch ein bisschen Gruseln sei toll. Und schließlich sollten Eltern die Regel beachten: Lieber zu leise als zu laut vorlesen. Denn das erhöht die Aufmerksamkeit des Kindes.