Hamburg (dpa/tmn) - Mit einer Trennung verliert man nicht nur Partner oder Partnerin, sondern oft auch einen Teil des Freundeskreises. Das muss aber nicht sein.

Solange der oder die Ex nicht das einzig verbindende Thema sind, spricht nichts dagegen, sich mit den Freunden des ehemaligen Partners weiter zu treffen. Allerdings ist es ratsam, sich vorsichtig heranzutasten, rät Psychologin Berit Brockhausen in der Zeitschrift "Emotion" (Ausgabe 07/08 2020).

Wer möchte, kann den Freunden ein Treffen vorschlagen. Dann merkt man schnell, ob das Gegenüber das unangemessen findet, oder nur widerwillig darauf eingeht. In beiden Fällen sollte man versuchen, die Ablehnung nicht persönlich zu nehmen und das Kapitel abschließen.

Es sollte nicht um den Ex-Partner gehen

Wenn die gute Beziehung, die man vor der Trennung hatte, auch nach und trotz der Trennung weiter besteht, ist man hingegen um eine tolle Person im Freundeskreis reicher.

Wichtig ist dabei, dass der Wunsch nach dem Fortbestehen der Freundschaft wirklich mit der konkreten Person zu tun hat - und nicht damit, auf diese Art die Verbindung zum oder zur Ex halten zu wollen.

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