Spiele der Harzliga 1 in der Kurzstatistik

Empor Dedeleben –

Grün-Gelb Ströbeck1:1 (0:0)

Torfolge: 1:0 Joost Knackstedt (49.), 1:1 Christian Knuth (80.); Schiedsrichter: Jens Ebeling (Darlingerode); Zuschauer: 42; bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte gegen Iven Odenbach (Grün-Gelb Ströbeck, 88.).

TSV Berßel 1912 –

Germania Rohrsheim3:3 (1:3)

Torfolge: 0:1 Toni Torbahn (6.), 1:1 Michael Wolff (28.), 1:2, 1:3 Toni Torbahn (34., 38.), 2:3 Michael Wolff (79.), 3:3 David Vujicic (90.+3); Schiedsrichter: Steffen Bieder (Elbingerode); Zuschauer: 60; bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte gegen Tim Honscha (TSV Berßel, 90.).

Osterwieck l Die Landesklasse-Reserve verdrängte den bisherigen Spitzenreiter, TSV 1912 Deersheim, mit einem 9:3-Sieg im direkten Duell von Platz eins.

Auf Platz zwei folgt mit gleicher Punktausbeute und Tordifferenz der FSV 20 Sarg­stedt, komplettiert wird das Spitzenquartett von Fortuna Halberstadt. Am Tabellenende landete Rot-Weiß Abbenrode seinen ersten Saisonsieg.

Eintracht Osterwieck II – TSV 1912 Deersheim 9:3 (4:1)

„Es war phasenweise eine blamable Vorstellung und somit am Ende eine verdiente Niederlage. Nur wenige Spieler haben sich an diesem Tag in Normalform präsentiert. Jeder Schuss in der ersten Halbzeit auf unser Tor war ein Treffer, der gewohnt sichere Rückhalt durch unseren Keeper war diesmal zu keinem Zeitpunkt gegeben“, blickte Marc Krumpach, Trainer des bisherigen Spitzenreiters TSV Deersheim, auf das vermeintliche Spitzenspiel beim neuen Tabellenführer Eintracht Osterwieck II zurück. Die Unsicherheit übertrug sich auch auf die Hintermannschaft. Nach vorn lief der Ball in der ersten halben Stunde bei den Gästen gut, es wurden sich Möglichkeiten erspielt. Doch wie schon am Spieltag zuvor, fehlte die nötige Konsequenz im Abschluss.

Eintracht-Reserve in der Schlussphase treffsi

Im der zweiten Halbzeit war es fast das gleiche Bild, Deersheim machte im Aufbau gravierende Fehler und Osterwieck nahm die Einladungen dankend an. Nach dem zwischenzeitlichen 6:3 haderte die Gäste mit der harten Gangart einiger Osterwiecker Spieler. So musste Torjäger Tino Jack verletzt aus dem Spiel, Clemens Krumpach entging nur mit Glück einer Grätsche in die Achillesferse. Auf der anderen Seite bekam Til Schäfer nach einem vermeintlichen Festhalten im Laufduell mit Tim Stingl die Rote Karte. „Ein konsequenteres Auftreten vom Schieds- und Linienrichter in diesen Situationen wäre wünschenswert gewesen“, so TSV-Coach Marc Krumpach. Haarsträubende Fehler führten in der Folge zu drei weiteren drei Gegentreffern und der am Ende verdienten Niederlage. Torhungrig zeigte sich dabei einmal mehr Andreas Binder, der Coach der Osterwiecker Landesklasse-Elf traf fünfmal.

Statistik

Torfolge: 1:0 Marvin Ballhausen (4.), 1:1 Lukas Schulz (11.), 2:1, 3:1, 4:1, 5:1 Andreas Binder (12., 36., 44., 57.), 6:1 Tim Stingl (61.), 6:2 Lukas Schulz (69.), 6:3 Jannes Kruppatz (72.), 7:3 Andreas Binder (86.), 8:3 Kevin Bomeier (88.), 9:3 Ahmad Kechma Mansoursbahia (90.);

Schiedsrichter: k.A.;

Zuschauer: 200;

bes. Vorkommnisse: Rote Karte gegen Til Andreas Schäfer (TSV 1912 Deersheim) wegen Notbremse (79.).

FSV 1920 Sargstedt – TSV 09 Wasserleben 5:1 (2:1)

Trotz des klaren Sieges verpassten die Sarg­stedter den Sprung an die Tabellenspitze um ein Tor. Allerdings stand dem FSV 1920 an diesem Tag auch das Glück zur Seite, vier der fünf Treffer resultierten aus abgefälschten Schüssen. Das Spiel begann furios: Max Binsker lief in zwei Wasserleber Verteidiger und bekam einen Elfmeter zugesprochen, Julian Ilse verwandelte zum 1:0 (2.). Aber nur zwei Minuten später köpfte Nick Festerling einen Freistoß von Frank Hoffmeister zum 1:1 ein. Danach verlief die Partie ausgeglichen. Sargstedt hatte durch Angel Manuel Hernandez Abad aus der Distanz (20.) und Maximilian Stock per Flachschuss (27.) gute Gelegenheiten, auf Wasserleber Seite zielten Festerling per Kopf (14.) und Fabian Dziergwa aus 20 Metern (38.) über das Tor. Mit dem Pausenpfiff probierte es Eric Biewendt nach einem abgewehrten Ball aus 25 Metern, der abgefälschte Schuss landete zum 2:1 im Tor. Zu allem Überfluss verdrehte sich Gästekeeper Jens Lammert bei diser Aktion das Knie und schied verletzt aus.

Durch die Umstellungen war Sargstedt nun das bessere Team, eine unnötige Rote Karte von Stephan Büttner verstärkte die Überlegenheit der Heimelf. Spielerisch fand der FSV aber kaum ein Durchkommen. In Minute 66 war es erneut ein abgefälschter Schuss von Eric Biewendt, der zum vorentscheidenden 3:1 führte. Nach dem gleichen Muster legten die Sargstedter zwei weitere Treffer nach. Nach abgewehrten Bällen kamen Julian Ilse (76.) und Jean-Phillip Sonnenburg (89.) zum Abschluss, beide Male wurden die Schüsse für Keeper André Komor unhaltbar abgefälscht. In der Zwischenzeit hatte Wasserlebens Torwart einen Distanzschuss von Julian Matlach stark aus dem Dreiangel gefischt. Am „gebrauchten Tag“ aus Sicht der Gäste konnte diese Parade aber nichts ändern.

Statistik

Torfolge: 1:0 Julian Ilse (2. Foulstrafstoß), 1:1 Nick Festerling (4.), 2:1, 3:1 Eric Biewendt (45.+1, 66.), 4:1 Julian Ilse (76.), 5:1 Jean-Phillip Sonnenburg (89.);

Schiedsrichter: Steffen Köhler (Eilsdorf);

Zuschauer: 35;

bes. Vorkommnisse: Rote Karte gegen Stefan Büttner (TSV 09 Wasserleben, 56.).

Fortuna Halberstadt – SG 1955 Lüttgenrode 7:4 (2:2)

Die Gäste boten den favorisierten Halberstädtern vom Anpfiff weg ordentlich Paroli. Zwar ging die Fortuna durch einen „Ping-Pong-Treffer“ bereits früh in Führung (7.), doch Lüttenrode schlug postwendend nach sehenswerter Kombination zurück. In einer temporeichen Partie auf gutem spielerischen Niveau hatten die Gäste fortan leichte Vorteile und gingen nach sehenswerter Kombination durch Jannes Grünewald in Führung (27.). Die Gäste agierten weiter druckvoll und mutig nach vorn, mussten aber wiederum nach einer Standardsituation das 2:2 durch Christian Krebs hinnehmen (41.).

Entgegen den Vorwochen waren die Lüttgenröder auch im zweiten Durchgang von Beginn an hellwach, Jannes Grünewald verwandelte einen umstrittenen Elfmeter zur erneuten Führung (58.). Ebenso fragwürdig war drei Minuten später die Elfmeterpfiff auf der anderen Seite, das 3:3 durch Ralf Born ließ das Spiel in Richtung der Halberstädter kippen. Die Heimelf war fortan das bessere Team, Shiden Shishay mit schönem Sololauf (63.) und Ralf Born nach starkem Zuspiel (75.) belohnten die Druckphase mit ihren Treffern zum 5:3. Der dritte Elfmetertreffer, diesmal nach Handspiel, ließ Lüttgenrode kurzzeitig hoffen. Die Gäste warfen alles nach vorn und kassierten durch zwei Kontertore von Ralf Born und Lukas Rönicke in der Nachspielzeit noch eine klare Niederlage.

Statistik

Torfolge: 1:0 Ralf Born (7.), 1:1 Tom-Florian Meinecke (9.), 1:2 Jannes Grünewald (27.), 2:2 Christian Krebs (41.), 2:3 Jannes Grünewald (58. Foulstrafstoß), 3:3 Ralf Born (61. Foulstrafstoß), 4:3 Shiden Shishay (63.), 5:3 Ralf Born (78.), 5:4 Jannes Grünewald (89. Handstrafstoß), 6:4 Ralf Born (90.+1), 7:4 Lukas Rönicke (90.+2);

Schiedsrichter: Andreas Mauritz;

Zuschauer: 30.

Olympia Schlanstedt II – Einheit Stapelburg 2:2 (1:0)

Die Gäste warteten mit einige personellen Änderungen auf. Im Tor gab Matthias Könnemund nach über dreijähriger Pause sein Comeback, der an der Schulter verletzte Andreas Wolff spielte im Angriff. Neuzugang Julien Wrackmeyer gab als rechter Verteidiger ein gelungenes Debüt. Auf dem gut bespielbaren Schlanstedter Nebenplatz entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, ein Freistoß nach unerlaubtem Rückpass versenkte Stephan Hlady zur Führung für die Heimelf. Kurz vor der Pause hatte Justin Sölle die Chance zum Ausgleich, spitzelte das Leder nach einem langen Ball knapp an Torwart und auch am Pfosten vorbei.

Nach Wiederanpfiff legte Schlanstedt schnell nach. Die Gäste konnten den Ball mehrfach nicht klären, Peter Jirka vollendete zum 2:0 (47.). Die Stapelburger erholten sich aber schnell von diesem Rückschlag und stellten nur sechs Miuten später den Anschluss her. Justin Sölle war nach Pass von Kevin Hilcke auf und davon und schob den Ball überlegt ins Eck. Nach dem gleichen Muster fiel Mitte der zweiten Halbzeit auch der Ausgleich. Wieder war Sölle der Schlanstedter Abwehr nach einem Hilcke-Pass enteilt, diesmal umkurvte er Keeper Alexander Uhrlandt und schob zum 2:2 ein (66.). Schlanstedt wurde danach wieder stärker, fortan war es ein offener Schlagabtausch. Die Gastgeber verpassten bei einer hochkarätigen Kopfballchance die Führung, auf der anderen Seite parierte Uhrlandt einen 30-m-Freistoß von Kevin Hilcke. So blieb es beim leistungsgerechten Remis.

Statistik

Torfolge: 1:0 Stephan Hlady (25.), 2:0 Peter Jirka (47.), 2:1, 2:2 Justin Sölle (53., 66.);

Schiedsrichter: Detlev Charwat (Hüttenrode);

Zuschauer: 33.

Rot-Weiß Abbenrode – Fortuna Dingelstedt 3:2 (2:1)

Im siebten Anlauf gelang den Abbenrödern der lang ersehnte erste Saisonsieg – und dieser war über 90 Minuten gesehen hochverdient. Die junge Abbenröder Mannschaft bestimmte von Anfang an das Spiel, verpasste es aber, die vielen Torchancen in Tore umzumünzen. So blieb die Partie durch die beiden Dingelstedter Tore von Michael Poppe bis zum Schluss offen. Bester Spieler auf Seiten der Heimelf war Hauke Kugenbuch, der ein super Solo mit dem vorentscheidenden Treffer zum 3:1 abschloss. Positiv machte sich bei den Rot-Weißen die Rückkehr von Lars Homann bemerkbar, er verlieh der Abwehr wieder deutlich mehr Stabilität.

Statistik

Torfolge: 1:0 Erek Jensen (32.), 1:1 Michael Poppe (37. Handstrafstoß), 2:1 Bruno Rennecke (45.), 3:1 Hauke Kugenbuch (68.), 3:2 Michael Poppe (73.);

Schiedsrichter: Marcel Kühner (Zilly);

Zuschauer: 38.