Dortmund (dpa) – Fußball-Trainer Hannes Wolf hat das Verpassen der europäischen Ränge durch den vorzeitigen Abbruch der belgischen Liga schnell abgehakt.

"Es gibt deutlich schlimmere Schicksale. Da müssen wir jetzt nicht quengeln", sagte der Trainer des KRC Genk dem "Kicker". Die belgische Liga wurde einen Spieltag vor Beendigung der Hauptrunde aufgrund der Coronavirus-Krise abgebrochen, Titelverteidiger Genk hätte mit einem Sieg am letzten Spieltag den sechsten und letzten Platz erklommen, der für das internationale Geschäft berechtigt.

Trotz des Ausfalls der Playoff-Runden, in denen in Belgien seit einigen Jahren der Meister ausgespielt wird, belasten Genk keine finanziellen Sorgen. "Der Verein ist gesund, eine gewisse Zeit schaffen wir das", sagte der 38 Jahre alte Wolf, der von sich aus dem Verein einen Gehaltsverzicht angeboten hatte.

Trotz der Aussetzung der Liga will der frühere Coach des Hamburger SV und des VfB Stuttgart, der derzeit bei seiner Familie in Dortmund weilt, noch im April trainieren und dann eine längere Sommerpause einlegen. Anschließend plant Wolf eine "gute Vorbereitung" auf die neue Saison.

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