Buenos Aires (dpa) - Nach der Auflösung des Vertrags von Jorge Sampaoli als Nationalcoach hat der argentinische Fußballverband noch keine Gespräche mit möglichen Nachfolgern geführt.

Die nächsten Schritte in der Nachfolge des 58-Jährigen würden ab Ende Juli bei einer Sitzung des Exekutivkomitees besprochen, teilte der Verband des südamerikanischen Landes auf Twitter mit.

Nach dem enttäuschenden Achtelfinal-Aus bei der Fußball-WM in Russland hatte Argentiniens Verband zunächst entschieden, dass Sampaoli, dessen Vertrag bis zur WM 2022 in Katar gelten sollte, vorerst Trainer bleibt - dann kam doch das Aus. Sampaoli und der Verband trennten sich am 15. Juli einvernehmlich. Laut mehrerer argentinischer Medien soll der Trainer eine Abfindung in Höhe von zwei Millionen US-Dollar (1,7 Millionen Euro) kassieren.

Als Nachfolger für Sampaoli werden unter anderem Atlético Madrids Diego Simeone und Mauricio Pochettino von Tottenham Hotspur gehandelt.

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