Magdeburg (dpa) - Eine Chance reichte Luca Waldschmidt, um zum Pokalretter des SC Freiburg zu werden. Nach einer Balleroberung in der gegnerischen Hälfte zog er kurz an, guckte Ersatztorhüter Morten Behrens aus und versenkte den Ball von der Strafraumkante ins rechte untere Eck.

"Es war schön, so zu starten, auch für mich persönlich", sagte der 23 Jahre alte Stürmer nach dem knappen 1:0 (0:0,0:0) n.V. beim Drittligisten 1. FC Magdeburg im DFB-Pokal. Ohne den Torjäger wäre der Pflichtspielauftakt der Breisgauer womöglich deutlich ernüchternder ausgefallen.

Der ausgewechselte Stürmer Nils Petersen betonte: "Der ein oder andere Bundesligist wäre hier heute ausgeschieden." Aber der Sport-Club hatte Waldschmidt, der an seine starken Auftritte bei der U21-EM anknüpfte. In Italien war der Angreifer mit sieben Treffern Torschützenkönig geworden. Seine Leistung in Magdeburg wusste der Junioren-Nationalspieler aber einzuordnen.

"Es war mein einziger Abschluss im Spiel, die Magdeburger haben die Mitte, die Räume gut dicht gemacht und gut zugelaufen. Dann hatten wir mal eine Balleroberung und ich konnte aufs Tor schießen", sagte er glücklich, aber auch platt. "Nächste Woche muss der Fitnesstrainer mal etwas ruhiger machen", scherzte Waldschmidt und merkte an, dass Verbesserungsbedarf bestehe: "Klar, es war keine souveräne Vorstellung. Noch haben wir eine Woche Zeit und sind gegen Mainz wieder startklar."

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