Leipzig (dpa) - RB Leipzig möchte sein DFB-Pokalspiel beim FC Augsburg nicht wegen der hohen Belastung verlegen. Der Grund ist vielmehr, dass die Spieler des Fußball-Bundesligisten mehr Urlaub bekommen sollen.

"Es gibt einige Spieler, die ihre Familien zuletzt vor einem Jahr gesehen haben. Theoretisch müssten Spieler aus dem Ausland am Heiligen Abend wieder antanzen, damit wir am 29. Dezember mit dem Training beginnen können", sagte Trainer Julian Nagelsmann. Das Spiel in Augsburg ist für den 22. Dezember angesetzt. Bisher sperrt sich der FCA gegen eine Verlegung, RB erwägt deshalb eine Klage.

Zuvor hatten bereits Bayern München und Bayer Leverkusen ihre Spiele im DFB-Pokal aufgrund der hohen Belastung ins neue Jahr verlegen dürfen. Bei Leipzig ist die Belastung ähnlich hoch. "Im Sommer hatten wir keinen Urlaub und waren nur vier Tage weniger in Lissabon als Bayern", sagte Nagelsmann. RB hatte beim Finalturnier der Champions League in Portugal das Halbfinale erreicht. Aktuell gehe es dem Club laut Nagelsmann aber nicht um "das zehnte Spiel in Folge, sondern ein paar Tage mehr Urlaub".

"Ähnlich wie Leverkusen und Bayern hatten wir eine sehr lange Saison. Da zählen für uns die gleichen Argumente", sagte RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff im TV-Sender Sky. Mit den Augsburgern seien die Sachsen bereits im Gespräch, sagte Mintzlaff. "Bisher gibt es keine Einigung. Wir haben das beim DFB hinterlegt und wären bereit, ähnlich wie Leverkusen, Klage einzureichen", ergänzte der Vorstandschef.

© dpa-infocom, dpa:201212-99-667200/3

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