Berlin (dpa) - Nach den Fan-Ausschreitungen beim Berliner Bundesliga-Derby 1. FC Union gegen Hertha BSC rechnet Gastgeber Union im Januar 2020 mit einem Urteil des DFB-Sportgerichts. Beim 1:0-Sieg der Eisernen am 2. November waren in beiden Fan-Blöcken Pyros gezündet worden.

Aus dem Hertha-Block flogen Raketen auf den Rasen und die Tribünen. Nach der Partie versuchten vermummte Chaoten aus dem Union-Bereich, den Innenraum zu stürmen. "Das ist inakzeptabel. Das ist ein Angriff auf unsere Stadionkultur", sagte Union-Präsident Dirk Zingler bei der Mitgliederversammlung des Berliner Fußball-Erstligisten. "So etwas darf sich nie mehr wiederholen bei uns im Stadion. Natürlich wird Fehlverhalten sanktioniert." Es gebe umfangreiches Videomaterial. Zingler geht davon aus, dass es gelingt, die Täter zu identifizieren. "Es wird zu Stadion- und Hausverboten kommen", betonte der Club-Chef. Auch einige organisatorische Abläufe sollen überprüft werden.

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