Bremen (dpa) - Der frühere Fußball-Nationalspieler und Werder Bremens neuer Scouting-Chef Clemens Fritz schätzt den positiven Umgang der Norddeutschen mit der aktuellen Krise nicht als gefährlich ein.

"Definitiv kann zu viel Kuschelkurs gefährlich werden. Aber wir wissen um die Situation und Sie können sich sicher sein: Die Analysen, die wir machen, sind deutlich und jeder weiß, woran er ist und was er zu tun hat", sagte der 38-Jährige am Dienstag bei Sky. "Es ist mit Sicherheit kein Kuschelkurs. Ich habe es gerade schon gesagt: Unsere Sinne sind geschärft, aber wir wollen positiv an diese schwierige Aufgabe herangehen."

Werder hat zuletzt in der Bundesliga achtmal in Serie nicht gewonnen und ist auf Tabellenplatz 14 abgerutscht. Am kommenden Sonntag treten die Bremer beim VfL Wolfsburg an. "Wir müssen sehen, dass wir jetzt den viel genannten Bock umstoßen und uns das Selbstvertrauen zurückholen", sagte Fritz. "Wir haben die spielerische Qualität, aber wir können uns auch nicht nur darauf verlassen. Wir müssen Spiele gewinnen, egal ob wir schön oder schlecht spielen."

Werder-Mitteilung zu Fritz als Scouting-Leiter