Berlin (dpa) - Der landesweit beachtete Punktgewinn bei Rekordmeister in München soll beim Heimstart von Hertha BSC in der neuen Bundesliga-Saison keine Rolle mehr spielen.

"Dass es ein ganz anderes Spiel sein wird als gegen Bayern, steht außer Frage", betonte Trainer Ante Covic vor seiner ersten Heimpartie als Cheftrainer des Berliner Fußballclubs am Sonntag (18.00 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg. "Das 2:2 ist längst aus den Köpfen. Es gibt natürlich Selbstvertrauen, aber es ist vorbei", sagte auch Michael Preetz im Rückblick auf den guten Saisonstart bei den Bayern. Diesen Punkt zu vergolden, "schaffen wir nur mit einem Heimsieg", unterstrich der Hertha-Manager.

"Es ist ein Privileg", jetzt als Trainer vor der Ostkurve arbeiten zu können, bemerkte der einstige Hertha-Spieler Covic vor seiner persönlichen Heimpremiere in neuer Funktion. Freunde und Wegbegleiter in seinen Jahren als Jugendcoach von der U15 bis zur U23 werden natürlich im Stadion sein, berichtete der Deutsch-Kroate. Er spüre schon eine gewisse "Nervosität und Anspannung, dann dort auf der Tartanbahn zu stehen", räumte der 43-Jährige ein.

"Für Ante wird es natürlich ein emotionaler Moment", bemerkte Preetz: "Aber nicht er, sondern die Mannschaft steht im Mittelpunkt. Sie kann ihn mit einem Sieg beschenken." Allerdings hat Hertha die jüngsten vier Spiele gegen Wolfsburg bei einer Niederlage und drei Remis nicht gewinnen können. "Wir wollen zum Heimauftakt unbedingt die drei Punkte", erklärte Preetz. Damit will das Team auch für größeren Zuschauerzuspruch werben. Für Sonntag werden rund 40.000 Fans im Olympiastadion erwartet.

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