Düsseldorf (dpa) - Der 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird am Freitagabend mit der Partie FSV Mainz 05 gegen FC Schalke 04 eröffnet. Die weiteren Begegnungen im Überblick:

FC Bayern München - Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: 45 Punkte trennen den Fast-schon-Meister FC Bayern und den Fast-schon-Absteiger HSV in der Tabelle.

STATISTIK: In den letzten sieben gewonnenen Heimspielen gegen den HSV verbuchte der FC Bayern ein Torverhältnis von 44:3.

PERSONAL: Der von einer Wadenverletzung genesene James kehrt noch nicht in den Bayern-Kader zurück. Der erkrankte Mavraj und Ekdal (Sprunggelenk) fallen beim HSV aus. Auch die Stürmer Wood und Arp sind nicht dabei.

BESONDERES: Bayern-Stürmer Lewandowski hat in dieser Saison allein mehr Tore (20) erzielt als das komplette HSV-Team (18).

1899 Hoffenheim - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Seit fünf Ligaspielen wartet der hochambitionierte VfL auf einen Erfolg. Die Niedersachsen sind als Tabellen-15. derzeit punktgleich mit dem Relegationsrang 16. Hoffenheim ist nach dem Sieg in Augsburg wieder an den internationalen Plätzen dran.

STATISTIK: Bei Hoffenheim fielen bundesligaweit die meisten Tore in der Schlussviertelstunde (23), bei Wolfsburg die wenigsten (sieben).

PERSONAL: Kramaric, Uth und Geiger sind leicht angeschlagen bei der TSG, Nationalspieler Demirbay fehlt definitiv. Wolfsburg muss weiter auf Camacho, Blaszczykowski und Uduokhai verzichten.

BESONDERES: Wolfsburgs neuer Trainer Labbadia hofft auf den ersten Sieg unter seiner Regie. Bisher stehen ein 1:1 in Mainz und ein 1:2 gegen Leverkusen zu Buche.

Hannover 96 - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide befinden sich im Mittelfeld der Bundesliga, warten allerdings seit drei (Hannover) und vier (Augsburg) Partien auf einen Sieg.

STATISTIK: Augsburg gewann bei fünf Versuchen nur einmal in Hannover: am 21. Februar 2016 mit 1:0.

PERSONAL: Bei 96 kehrt Abwehrchef Sané zurück. Die Einsätze von Schwegler und Klaus sind fraglich. Augsburg muss auf vier Leistungsträger verzichten. Moravek und Richter sind wieder einsatzbereit.

BESONDERES: Hannover wird von Teilen der Anhänger erneut nicht unterstützt. Proteste und Rufe aus der Fankurve gegen 96-Clubboss Kind soll es nicht geben.

Hertha BSC - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Hertha hat in diesem Jahr im eigenen Stadion noch nicht gewonnen. Setzt sich die Serie fort, müssten sich die Berliner in der Tabelle möglicherweise nochmals nach unten orientieren.

STATISTIK: Nur eines der jüngsten neun Spiele gegen die Breisgauer hat Hertha gewonnen. Allerdings ist Freiburg in dieser Saison in fremden Stadien eher harmlos: Acht Zähler bedeuten Platz 17 in der Auswärtstabelle.

PERSONAL: Bei Hertha darf Kapitän Ibisevic wohl wieder einmal von Anfang an als Mittelstürmer spielen. Trainer Dardai hat bis auf seinen Sohn Palko (Muskelfaserriss) alle Profis zur Verfügung. Bei Freiburg könnte Mittelfeldspieler Frantz nach einer viermonatigen Pause in Berlin wieder dabei sein.

BESONDERES: Hertha könnte das 1000. Heimtor in der Bundesliga feiern. Dazu müssten die Berliner allerdings zweimal treffen. Doch Toreschießen ist gerade das große Manko: Nur vier Treffer brachte Hertha 2018 zusammen.

Bayer Leverkusen - Borussia Mönchengladbach (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Zwei Niederlagen in den vergangenen beiden Heimspielen haben die Leverkusener (41 Punkte) auf Rang fünf zurückgeworfen. Gladbach (35) benötigt drei Punkte, um den Anschluss an die internationalen Startplätze zu schaffen.

STATISTIK: In 35 Spielen in Leverkusen konnten die Gladbacher nur achtmal gewinnen, dafür manchmal sehr spektakulär und torreich wie beim 6:3 oder in den 80er und 90er-Jahren mit 5:2 und 5:1. Das letzte Spiel in der BayArena gewann Gladbach mit 3:2 nach 0:2-Rückstand.

PERSONAL: Unveränderte Situation bei den Gladbachern: Acht Profis fallen weiterhin aus, auch Raffael. Bei Bayer kehrt Bailey wohl wieder zurück, Jedvaj pausiert wegen einer Zerrung.

BESONDERES: Drittes Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit: Das Bundesligaspiel in Mönchengladbach hatte Bayer nach 0:1-Rückstand 5:1 gewonnen. Im DFB-Pokal setzten sich die Leverkusener in Gladbach mit 1:0 durch. In beiden Spielen erzielte Bailey jeweils einen wichtigen Treffer.

VfB Stuttgart - RB Leipzig (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mit einem weiteren Sieg wäre der VfB fast alle Abstiegssorgen los. Die Gäste müssen punkten, um im Rennen um die Champions-League-Startplätze nicht den Anschluss zu verlieren.

STATISTIK: Im bisher einzigen Duell um Punkte setzte sich Leipzig in der Vorrunde zu Hause mit 1:0 durch. Der VfB gewann zuletzt viermal nacheinander, RB ist seit drei Bundesliga-Spielen ohne Sieg.

PERSONAL: Stuttgart spielt in Bestbesetzung, Leipzig muss wegen einer Adduktorenzerrung auf Laimer verzichten.

BESONDERES: In VfB-Stürmer Gomez und RB-Angreifer Werner treffen zwei schwäbische Torjäger und Nationalspieler aufeinander, die beide aus der Stuttgarter Jugend stammen.

Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Beide können auf Platz zwei vorrücken und ihre Chancen auf einen Champions-League-Platz erhöhen. Der Druck beim BVB sei größer, bemerkte Eintracht-Coach Kovac.

STATISTIK: Laut Heimbilanz von 31 Siegen, sechs Unentschieden und sieben Niederlagen ist der BVB Favorit. Dortmund ist seit zehn Ligaspielen unbesiegt. Frankfurt wartet bei der Borussia seit dem 7. Februar 2010 (3:2) auf einen Erfolg.

PERSONAL: Den Hessen fehlt nur Mascarell. Beim BVB wird der gegen Salzburg geschonte Piszczek wieder im Kader erwartet.

BESONDERES: Reus traf nach seiner Rückkehr in das BVB-Team regelmäßig: In jedem der drei zurückliegenden Spiele war der Dortmunder Offensivmann erfolgreich.

Werder Bremen - 1. FC Köln (Montag, 20.30 Uhr)

SITUATION: Während sich Werder langsam aus der Abstiegsregion kämpft und mit vier Punkten aus den vergangenen beiden Spielen im Aufwind ist, muss der Tabellenletzte Köln unbedingt punkten.

STATISTIK: Köln blieb zuletzt gegen Werder achtmal ohne Niederlage, gewann jedoch auch nur zwei Spiele. Unter Kohfeldt sind die Bremer im eigenen Stadion noch unbesiegt.

PERSONAL: Bis auf Bartels kann Werder aus dem Vollen schöpfen. Bargfrede, Moisander, Kainz, Bauer und Delaney droht eine Gelbsperre. Bei Köln könnte Bittencourt in die Startelf rücken.

BESONDERES: Köln-Stürmer Pizarro trifft auf seinen langjährigen Club. Mit 104 Bundesligatreffern ist der Peruaner Werders Rekordschütze.

Hintergründe zum Spieltag auf der DFL-Homepage