Frankfurt/Main (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bewertet die Auftritte seiner Schiedsrichter am vergangenen Bundesliga-Wochenende trotz kontroverser Diskussionen positiv.

"Am 31. Spieltag haben wir richtig gute Leistungen der Video-Assistenten in Köln gesehen und können auf ein positives Wochenende zurückblicken", sagte Jochen Drees, Projektleiter Videobeweis, in einer veröffentlichten Mitteilung des DFB. Sämtliche Eingriffe bei den Partien in Hannover,  Düsseldorf und Dortmund seien "korrekt und den aktuellen Anforderungen entsprechend" gewesen, wird Drees zitiert.

Beim Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 (2:4) hatte vor allem eine Handspiel-Szene von Julian Weigl für großen Ärger gesorgt. BVB-Coach Lucien Favre hatte die Regel als "Skandal" bezeichnet. Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hält die Elfmeter-Entscheidung dagegen ebenfalls für nachvollziehbar. Die Orientierung zum Ball, der abgespreizte Arm und die Abwehr des Balles seien Fakten, "die in der derzeitigen Regelauslegung einen Strafstoßpfiff rechtfertigen", sagte Fröhlich.

DFB-Mitteilung