Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer geht mit drei Wünschen in das Jahr 2020.

"Es gibt für mich drei große Träume: 100.000 Mitglieder bei Eintracht Frankfurt zu vereinen, die Fertigstellung der neuen Geschäftsstelle - und irgendwann mit Eintracht Frankfurt gegen den FC Liverpool anzutreten", sagte Fischer in einem am Mittwoch auf der Internetseite des hessischen Fußball-Bundesligisten veröffentlichten Interview.

Für den Verein wünsche er sich ferner "ein Stück weit mehr Stabilität und natürlich, weiter zu wachsen und so bunt zu bleiben", betonte der 63-Jährige. "Ich wünsche mir für uns Freudentränen in den magischen Nächten. Wir dürfen uns aber auch nicht schämen, in Momenten der Enttäuschung zu weinen. Denn das gehört dazu."

Fischer ist seit August 2000 Vereinspräsident. Im Januar 2018 wurde er mit über 99 Prozent für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Seit 2005 ist der Unternehmer auch stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Eintracht Frankfurt Fußball AG. "Ich liebe diesen Verein und liebe seine Menschen, das ist meine Familie", sagte Fischer. "Es wäre mein großer Wunsch, noch ein bisschen in dieser Familie wirken zu dürfen. Denn ich mach's verdammt gern."

Fischer-Interview auf Eintracht-Homepage