Leipzig (dpa) - Nach einem Bericht der französischen "L’Equipe" soll es in der Causa Jean-Kévin Augustin am kommenden Dienstag zu einem Treffen zwischen Fußball-Bundesligist RB Leipzig und dem französischen Verband FFF kommen.

"Ich kann es im Moment nicht bestätigen, weil ich es nicht weiß. Aber es ist durchaus möglich. Wir haben schon mehrmals intensiv mitgeteilt, dass wir an so einem Gespräch interessiert wären und dass das aus unserer Sicht auch Sinn macht", sagte Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick. Rangnick selbst würde an dem Gespräch nicht teilnehmen. "Weil wir zu viele Spiele haben", sagte der 60-Jährige.

Zwischen Leipzig und dem Verband des Fußball-Weltmeisters herrscht seit September Zoff. Stürmer Augustin hatte seine Teilnahme an den U21-Länderspielen gegen Bulgarien und Luxemburg mit dem Verweis auf muskuläre Ermüdungserscheinungen per SMS abgesagt. Weil er dann aber bei einem RB-Testspiel auflief, hatte der FFF Beschwerde beim Weltverband FIFA gegen Leipzig und Augustin eingelegt. RB beteuert in dem Fall seine Unschuld, der Verein habe ihn abstellen wollen. Die Entscheidung habe der 21-jährige Augustin allein gefällt.

Augustin war bereits Ende 2017 bei U21-Coach Sylvian Ripoll nach einer Auseinandersetzung in Ungnade gefallen und zwischenzeitlich suspendiert worden. Im März begnadigte ihn Ripoll und berief den Angreifer in den Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Kasachstan und Montenegro. Dort erzielte Augustin in beiden Partien jeweils ein Tor. Nach seiner jüngsten Absage hat ihn Ripoll wieder aus dem Kader verbannt.

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Bericht L'equipe, französisch