Düsseldorf (dpa) - Thomas Röttgermann, der Vorstandsvorsitzende von Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf, hat vor dem Treffen von DFL-Präsidium und Clubvertretern zur Corona-Krise am heutigen Montag vor einer Unvereinbarkeit der Interessen gewarnt.

"Ich hoffe nicht, dass es eine Zerreißprobe wird. Wir sollten sachlich diskutieren", forderte er in der "Rheinischen Post".

Dennoch ist er sicher, dass es "trotzdem hoch hergehen" werde. Denn egal, was passieren werde, "am Ende werden Bayern oder Dortmund jegliche Konsequenzen besser verkraften können als Paderborn, Werder, Union oder wir", sagte Röttgermann. Er forderte jeden Club auf, "über den Tellerrand" hinauszugucken, und appellierte an den "Solidargedanken, der Basis der Liga sein sollte."

Beitrag in der Rheinischen Post