Berlin (dpa) - Der SC Freiburg will einige Kisten badischen Wein nach Dortmund schicken, aus Berlin gab es ebenfalls ein großes "Dankeschön". Durch den 2:1-Sieg von Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt im 74. DFB-Pokalfinale durften auch Freiburg und Hertha BSC jubeln.

Freiburg kehrt als Bundesliga-Siebter nach vier Jahren auf die internationale Bühne zurück, die Hertha ist direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert.

"Danke Dortmund! Hallo Europa!" schrieben die Südbadener am späten Samstagabend auf ihrer Internetseite. Freiburg nimmt am 27. Juli und 3. August an der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League teil, wenngleich die Europacup-Teilnahme die Planungen ein wenig durcheinander bringt. Das Hinspiel liegt in der Woche, in welcher sich der Sport-Club im Trainingslager im österreichischen Schruns auf die kommende Saison vorbereitet. SC-Trainer Christian Streich hatte sich darüber zuletzt wenig erfreut gezeigt. Die Auslosung findet am 14. Juli statt, der mögliche Gegner der Freiburger steht allerdings erst nach den Rückspielen der zweiten Quali-Runde am 20. Juli fest.

Berlins Trainer Pal Dardai freute sich auf eine entspanntere Sommerpause, da die Hertha direkt in die Gruppenphase einzieht. "Das freut mich vor allem für meine Jungs, die unglaublich Tolles geleistet haben, aber auch für den gesamten Verein und unsere Fans", sagte Dardai. Manager Michael Preetz ergänzte: "Damit ist auch unsere tolle Saison gekrönt. Der direkte Einzug in die Gruppenphase ist ein herausragender Erfolg für Hertha BSC und verschafft uns Planungssicherheit."

Im Vorjahr war Hertha als Siebter noch in der Qualifikation für die Europa League an Bröndby IF gescheitert. "Jetzt freuen wir uns auf Europa", jubelte Preetz. Letztmals war Hertha in der Spielzeit 2009/10 in der zweithöchsten europäischen Spielklasse vertreten. Danach folgten zwei Ab- und Aufstiege, dessen Auswirkungen nun nach langen Jahren des Bangens, Zweifelns und Hoffens getilgt scheinen.

Hertha steigt nun am 14. September in die Europa League ein. Das Training nach der Sommerpause beginnt am 3. Juli. Dann wird es auch wieder einen Wunsch geben: das Pokalfinale im eigenen Stadion. In der abgelaufenen Saison hatte Borussia Dortmund das schon im Achtelfinale verhindert - dann aber mit dem Finalsieg geholfen.

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