Düsseldorf (dpa) - Friedhelm Funkel ist von seiner Absicht, nach Fortuna Düsseldorf keinen Fußball-Club mehr trainieren zu wollen, offenbar abgerückt.

Seine Aussage, nach dem Aus als Fortuna-Trainer zu Beginn dieses Jahre nur noch Pensionär sein zu wollen, stellte der 67-Jährige nun infrage. "Ich wollte mit meiner Frau viele Reisen machen. Du kannst ja jetzt aber gar nichts machen", sagte Funkel der "Rheinischen Post" mit Blick auf die Folgen der Coronavirus-Pandemie. "Das hat auch Einfluss auf meine Gedanken."

Die "Bild" und "Sport Bild" hatten Funkel zuvor als möglichen neuen Trainer des FC Schalke 04 ins Gespräch gebracht. Der in dieser Saison noch sieglose Traditionsclub ist vor dem 13. Spieltag Tabellenletzter der Bundesliga und soll sich nach übereinstimmenden Medienangaben von Manuel Baum getrennt haben. Der Verein wollte dies am Freitag zunächst noch nicht bestätigen.

"Ich spreche grundsätzlich über nichts, von dem ich nichts weiß", meinte Funkel, dessen Aussagen vor den Medienberichten zur möglichen Trennung des FC Schalke 04 von Baum gefallen waren. "Jetzt soll ich mich für Dinge rechtfertigen, die an mich noch gar nicht herangetragen wurden. Das ist doch alles Zukunftsmusik."

Funkel war im Januar beim damaligen Bundesligisten Fortuna Düsseldorf beurlaubt worden. Er hatte mehrfach erklärt, danach keinen Verein mehr trainieren zu wollen.

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