Jerez de la Frontera (dpa) - Fußball-Nationalspieler Matthias Ginter hat bei seiner schweren Gesichtsverletzung nach eigenen Angaben "großes Glück" gehabt.

Bei dem Zusammenstoß mit Sarenren Bazee im Ligaspiel gegen Hannover 96 Ende November seien Sehnerv und Muskel seines linken Auges nur knapp verfehlt worden, berichtete der 24 Jahre alte Profi von Borussia Mönchengladbach der "Sport Bild" (Mittwoch). "Der Arzt erklärte mir: Wäre die Verletzung einen Zentimeter näher am Auge gewesen, hätte ich mich noch am gleichen Abend einer Not-OP unterziehen müssen, weil mein Augenlicht in Gefahr gewesen wäre." 

Ginter gab am Montag in einem Testspiel im Trainingslager im spanischen Jerez de la Frontera nach sechs Wochen Pause sein Comeback. Der Abwehrchef von Borussia Mönchengladbach hatte bei dem Zusammenstoß einen Augenhöhlen- und Kieferbruch erlitten.

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