Köln (dpa) - Sportchef Horst Heldt schließt die Zusammenarbeit mit einem Psychologen beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln nicht aus.

"Wir haben darüber gesprochen, und ich bin der Letzte, der sich solchen Dingen verweigert", sagte Heldt im Interview des "Kicker". "Es kann zur Professionalisierung eines Einzelnen ebenso beitragen wie einer Mannschaft."

Der Nachfolger von Armin Veh hält den aktuellen Zeitpunkt dafür aber noch für zu früh. "Wir müssen uns als sportliche Leitung zunächst selbst ein Bild machen. Wenn Markus Gisdol und ich zu diesem Schluss kommen, werden wir das Thema angehen", sagte Heldt weiter.

Der FC hatte sich nach dem 1:2 gegen die TSG Hoffenheim am 8. November zunächst von Veh und anschließend von Trainer Achim Beierlorzer getrennt. Für den inzwischen zum FSV Mainz gewechselten Beierlorzer ist nun Gisdol FC-Coach. Die Kölner sind nach zwölf Spieltagen Tabellen-Vorletzer.

"Ich verstehe die Panik im Umfeld, die Angst der Fans, aber wir dürfen eben nicht in Panik verfallen", sagte Heldt im Interview der "Bild" und versprach den Klassenverbleib: "Natürlich gibt es Schwächen, sonst hätten wir nicht so wenige Punkte. Aber das ist alles korrigierbar. Nicht sofort, vielleicht dauert es eine Zeit. Aber am Ende wird es reichen."

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