Frankfurt/Main (dpa) - Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter ist von dem Wechsel von Stürmer Bas Dost zum belgischen Fußball-Erstligisten FC Brügge unerwartet getroffen worden.

"Das war keine schöne Weihnachtsüberraschung", sagte der Österreicher. "Sportlich ist das ein Verlust." Im Bundesligaspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wird ihm nun in André Silva nur ein gelernter Stürmer zur Verfügung stehen. Der junge Angreifer Ragnar Ache ist nach einer Verletzung noch nicht fit.

Eine Verpflichtung eines neuen Stürmers ist deshalb für Hütter unabdingbar. "Sportlich wäre es sonst ein zu großes Risiko", meinte der Coach, der auch schon ein klares Anforderungsprofil an den Neuen hat: "Wir wollen einen Stürmer finden, der Tempo und eine körperliche Präsenz hat."

Gegen den Tabellenzweiten aus Leverkusen, der die beiden vergangenen Spiele in Frankfurt verloren hat, wird auch Mittelfeldspieler Sebastian Rode wegen der fünften Gelben Karte fehlen. Wahrscheinlich ist, dass dafür Defensivspieler Stefan Ilsanker zum Einsatz kommt. Eine offensivere Personalvariante ist eher nicht zu erwarten. "Wir spielen nicht gegen irgendwen. Bayer Leverkusen ist eine spielstarke Mannschaft mit gutem Umschaltspiel und guten Standards", sagte Hütter.

Auftrieb für die Partie habe der 2:0-Erfolg beim FC Augsburg gegeben. "Der Sieg in Augsburg hat uns und dem Umfeld Ruhe gebracht", meinte Hütter. Die Eintracht holte in den bisherigen 13 Partien 17 Punkte und ist Tabellenneunter. "Ich glaube, dass wir eine gute Rückrunde spielen können, vor allem, wenn uns ein guter Transfer gelingt."

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