Bremen (dpa) - Werder Bremen darf im Gegensatz zu anderen Clubs der Fußball-Bundesliga am 6. April noch nicht wieder mit dem Training in Kleingruppen beginnen und fürchtet deshalb Nachteile gegenüber der Konkurrenz.

"Wir werden weiterhin die Vorgaben der Behörden in allen Bereichen vollumfänglich umsetzen, befinden uns aber weiterhin in dem Spannungsfeld, dass Mitkonkurrenten an anderen Standorten bereits seit längerem im Gruppentraining arbeiten", sagte Trainer Florian Kohfeldt einer Mitteilung des Vereins. "Wir hoffen hierbei keinen Wettbewerbsnachteil zu erleiden, sondern würden eine bundesweit einheitliche Lösung begrüßen."

Werder hat beim Bremer Senat einen Antrag gestellt, ab dem 6. April wieder in Kleingruppen trainieren zu dürfen. Über diesen Antrag wurde noch nicht entschieden, weil der Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) in dieser Frage auf eine bundesweit einheitliche Regelung setzt. Solange noch keine Ausnahmegenehmigung vorliegt, trainieren die Werder-Profis wie schon in den Vorochen weiter individuell. Allerdings sind bis zum vergangenen 2. April alle von ihnen nach Bremen zurückgekehrt. "Die Spieler haben einzelne Trainingstermine, an denen sie mit einem Trainer entweder auf dem Platz oder im Kraftraum individuell arbeiten", erklärte Kohfeldt. "Darüber hinaus haben sie ein individuelles Laufprogramm zu absolvieren."

Mitteilung von Werder Bremen