Leverkusen (dpa) - Bayer Leverkusen zeigt sich nach Irritationen erleichtert und erfreut über einen Schulterschluss zwischen Verein und Fans.

Die Dinge sind ausgeräumt und komplett vom Tisch, sagte Meinolf Sprink, Direktor Fans/Soziales des Fußball-Bundesligisten, der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten sich Sprink und Sportdirektor Rudi Völler in einer Fankneipe mit Bayer-Anhängern getroffen. Wir wollten bewusst auf sie zugehen und damit dokumentieren, dass vor allem eines gilt: Wir für euch und ihr für uns, ergänzte Sprink.

Bei der Aussprache, von der Kölner Medien übereinstimmend berichteten, trafen Völler und der Bayer-Fan aufeinander, der sich mit dem Leverkusener Sportchef nach der Champions-League-Partie bei BATE Borissow ein Wortgefecht am Flughafen geliefert hatte. Dabei soll damals auch das Schimpfwort Pisser gefallen sein. Das war ein Unterpunkt von drei Minuten, erläuterte Sprink. Die Aussprache sei immer stilvoll gewesen. Damit sei auch dieser Vorfall aus der Welt geräumt.

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