Leipzig (dpa) - RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff sieht das Konzept der Deutschen Fußball-Liga in der Corona-Krise als schlüssig und durchdacht an.

"Über allem steht die Gesundheit und Sicherheit der Beteiligten", sagte Mintzlaff in einem Interview der "Leipziger Volkszeitung" und des "Sportbuzzer". Die Rückkehr auf dem Rasen sei "das Beste für den Profifußball". Damit wolle man "den wirtschaftlichen Totalschaden für viele Clubs verhindern", meinte Mintzlaff und fügte die Begründung gleich an: "Um die vielen Arbeitsplätze in den Vereinen - im Durchschnitt 400 Festangestellte wie bei uns - zu erhalten. Um staatliche Hilfsprogramme für die Proficlubs nicht in Anspruch nehmen zu müssen."

Die geplante Wiederaufnahme des Bundesliga-Spielbetriebs - für RB vielleicht schon am 9. Mai mit der Heimpartie gegen Borussia Dortmund - ruft auch viele Kritiker auf dem Plan. Der RB-Chef verteidigt die Entscheidung. "Aber für uns Clubs gilt dasselbe wie für alle anderen Unternehmen. Wir alle müssen uns die Frage stellen, wie wir unseren eigenen und den gesellschaftlichen Schaden reduzieren. Wir reklamieren keine Sonderreglung für uns. Wir wollen unserem Beruf nachgehen, und das ist nun mal Fußball spielen", erklärte Mintzlaff. Dies solle "in den erlaubten Leitplanken möglich und gestattet sein". Er geht davon aus, "dass das Konzept viele Eventualitäten abdeckt. Wir setzen alles daran, es mit Leben zu füllen. Ein "Ohne Rücksicht auf Verluste" wird es nicht geben."

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