Freiburg (dpa) - Angreifer Nils Petersen will seine aktive Karriere beim SC Freiburg beenden und kann sich für die Zeit danach eine Funktion bei dem Fußball-Bundesligisten im Breisgau vorstellen.

"So ist der Plan", antwortete der 30-Jährige in einem Interview des Fachmagazins "Kicker" auf die Frage, ob er bis zum Ende seiner sportlichen Laufbahn beim SC bleiben wolle. "Ich habe zwar schon zu viel erlebt, als dass ich sagen könnte, das wird definitiv so passieren. Ich bin aber inzwischen hier so verwurzelt und kann mir nichts anderes mehr vorstellen", sagte Petersen.

Petersen war im Januar 2015 aus Bremen nach Freiburg gewechselt. Vor der WM 2018 stand er im erweiterten Kader der deutschen Nationalmannschaft und gab im Test gegen Österreich sein Debüt, durfte dann aber nicht mit zum Turnier nach Russland.

Mit seiner Karriere sei er "sehr zufrieden", sagte Petersen und betonte: "Aber jetzt gibt es auch keinen richtigen Markt für mich. Ich kann nicht nach München, Dortmund oder Gladbach wechseln mit 30 und dem aktuellen Status und Anspruch, Stammstürmer Nummer eins zu sein." Zu Vereinen wie dem FC Augsburg, FSV Mainz 05 "oder zu vergleichbaren Clubs brauche ich nicht gehen, weil ich mich in Freiburg super wohlfühle und mir hier meine wichtige Rolle erarbeitet habe", sagte er. Auf den Umzug in das neue Stadion voraussichtlich zur Saison 2020/21 freue er sich "total". Es sei "ein Ziel, im neuen Stadion auch über die aktive Karriere hinaus eine Rolle zu spielen."

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