Leipzig (dpa) - Ralf Rangnick will die Partie gegen den künftigen Coach von RB Leipzig bei 1899 Hoffenheim nicht zu einem Trainer-Duell mit Julian Nagelsmann machen.

"Für mich geht es nicht per se darum, zu zeigen, wer der bessere Trainer ist", betonte der 60 Jahre alte Coach und Sportdirektor der Leipziger. Er wird seinen Posten als RB-Trainer nach dieser Saison an Nagelsmann abgeben. Der begehrte 31 Jahre alte Fußball-Lehrer hatte sich bereits vor dieser Spielzeit für einen Wechsel von Hoffenheim zum Bundesliga-Rivalen in Leipzig im Sommer 2019 entschieden.

Rangnick betonte allerdings auch, dass es für beide Teams sportlich an diesem Samstag (15.30 Uhr) um ein gutes Ergebnis geht. Rücksicht auf die künftige Zusammenarbeit will Rangnick dabei nicht nehmen. "Es kann schon sein, dass wir uns an der Seitenlinie fetzen werden", sagte er.

Rangnick stellte zudem klar, wer nach dem Wechsel Nagelsmanns über dessen Karriere bei RB Leipzig bestimmt. "Selbstverständlich ist der Sportdirektor nachher derjenige, der über die weitere Zusammenarbeit mit dem Trainer entscheiden muss", sagte Rangnick.

Verzichten muss der jetzige RB-Coach gegen 1899 in der Offensive auf seinen Nationalspieler Emil Forsberg, der über Adduktorenbeschwerden klagt. Nicht zur Verfügung steht zudem Lukas Klostermann in der Abwehr. Vor dem brisanten Duell belegen die Leipziger mit acht Punkten den achten Platz, Hoffenheim ist mit einem Zähler weniger Neunter.

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