Mainz (dpa) - Der Mainzer Sportvorstand Rouven Schröder sieht bei der beschlossenen Verteilung der Fernsehgelder in der Fußball-Bundesliga noch viel Potenzial für mehr Gleichberechtigung unter den Clubs.

"Es war eine Feinjustierung in die richtige Richtung, aber längst nicht zufriedenstellend", sagte Schröder im TV-Sender Sky vor der Partie des FSV Mainz 05 gegen den 1. FC Köln. Es sei wichtig, dass es "mehr Gleichberechtigung" unter den Clubs gebe, forderte Schröder.

"Es gibt noch zu große Unterschiede in der Verteilung. Klar ist, dass wir insgesamt profitieren wollen, damit die Liga nochmal spannender wird", sagte der Sportvorstand der Mainzer, der eine zu große Spreizung innerhalb der Bundesliga beklagte. "Ich glaube schon, dass man da mit finanziellem Aufwand nochmal Dinge verändern kann."

Die Deutsche Fußball Liga hatte zu Beginn der vergangenen Woche eine gleichmäßigere Verteilung der TV-Gelder unter den 36 Clubs der Bundesliga und der 2. Liga beschlossen. Basis für die Ausschüttung aus der Vermarktung der nationalen Medienrechte in den Spielzeiten 2021/22 bis 2024/25 ist ein neues Vier-Säulen-Modell.

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