Berlin (dpa) - Die Deutsche Presse-Agentur hat die Sprüche zum 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga zusammengestellt:

Ich gehe lieber ein Mal mit einem 0:4 nach Hause als vier Mal mit einem 0:1. (Darmstadts Torwart Christian Mathenia nach der Niederlage gegen Hertha BSC)

Darmstadt ist bekannt für den Jugendstil, das ist ein Gebäudestil aus dem 19. Jahrhundert. Ein bisschen sieht der Baustil der Darmstädter Fußball-Mannschaft auch danach aus, oder? (Frage eines Reporters von Hertha TV nach dem Berliner 4:0-Sieg beim SV Darmstadt 98)

Ich habe den Schiedsrichter Eierkopp genannt. Im Rheinland, wo ich herkomme, ist das keine Beleidigung. (Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke über Schiedsrichter Guido Winkmann, der ihn beim 1:1 in Bremen auf die Tribüne verbannte)

Es war nicht richtig, das zu sagen. (Schmadtke)

Wir sind nicht vom anderen Planeten und glauben auch nicht, alles in den Boden spielen zu können. (Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl nach dem 0:5 in Leverkusen)

Das war wie gemalt. Bayer Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler zum Zusammenspiel der beiden Stürmer Stefan Kießling und Javier Hernandéz)

Was funktioniert, sollten wir auch auf den Platz bringen. Das kann auch große Zukunft haben. (Bayer-Trainer Roger Schmidt zum Sturmduo Stefan Kießling und Javier Hernandéz, das er in dieser Saison selten zusammen aufbot)

Wir haben das Problem, dass, wenn wir alle ausspielen, steht noch ein Manuel Neuer vor dir. (FC Ingolstadts Trainer Ralph Hasenhüttl über das Manko für seine Mannschaft beim 0:2 gegen den FC Bayern)

Das ist das, woran wir sehr zu knabbern haben. (FC Ingolstadts Torwart Ramazan Özcan über die mangelhafte Chancenverwertung des Aufsteigers aus Oberbayern)

Da muss schon viel zusammen... Mit links darf man den Philipp im Strafraum einfach nicht schießen lassen. (Bayern-Profi Thomas Müller über das erste Saisontor von Philipp Lahm)

So ein Drecksack. (Philipp Lahm mit einem Augenzwinkern über Müller)

Das hoffe ich nicht. Es wäre ja keine Überraschung, wenn er bleiben würde und dementsprechend warten wir es mal ab. (Sportvorstand Matthias Sammer zur Zukunft von Pep Guardiola und Weihnachten als Fest der Überraschung)

Ich glaube, es ist noch kein Big Brother. Deshalb werden Sie auch nicht von mir hören, ob ich da mitmache. (Hoffenheims Trainer Huub Stevens auf die Frage, ob er beim von Mäzen Dietmar Hopp angestimmten Zicke Zacke Zicke Zacke hoi hoi hoi in der Kabine mitgebrüllt habe)

Wir haben einen Plan. (Stuttgarts Sportvorstand Robin Dutt zur ungeklärten Trainerfrage)