Berlin (dpa) – Union Berlins Trainer Urs Fischer hat keine Probleme mit den emotionalen Bekenntnissen von Neven Subotic zum kommenden Gegner Borussia Dortmund.

"Ich bin mir sicher, Neven wird über die 90 Minuten die Gefühle vergessen und keine Geschenke machen", sagte der Schweizer Coach des Fußball-Bundesliga-Neulings. Es sei doch normal, dass man etwas aufbaue und gewisse Emotionen da seien, wenn man lange irgendwo gearbeitet habe, erklärte Fischer vor der Partie gegen den Spitzenreiter an diesem Samstag (18.30 Uhr).

BVB-Sportdirektor Michael Zorc sieht dem Wiedersehen mit dem Subotic positiv entgegen. "Wir freuen uns alle im ganzen BVB-Team, Neven wiederzusehen, ihn auch wieder in der Bundesliga zu sehen", sagte Zorc. "Er hat hier eine unfassbar gute und schöne Zeit gehabt. Ich wünsche ihm alles Gute, aber natürlich wollen wir gewinnen."

Subotic spielt seit dieser Saison für die Eisernen. In seiner bisherigen Karriere absolvierte der 30-Jährige aber vor allem 263 Pflichtspiele für Dortmund und gewann unter anderem zweimal die Meisterschaft mit der Borussia. "Der BVB ist ein Teil meines Seins, hatte Subotic vor dem Wiedersehen mit dem Ex-Club betont.

Chancenlos wähnen sich die Unioner nicht. "Es ist ein klarer Mitfavorit auf die Meisterschaft, es wird von daher ein tolles Spiel, aber auch nur ein Spiel", sagte Fischer. Er forderte von seiner Mannschaft, dort anzuknüpfen, "wo wir aufgehört haben in Augsburg (1:1). Ich denke, das wird entscheidend sein, um gegen Dortmund erfolgreich zu sein."

Verzichten muss der 53 Jahre alte Trainer auf Florian Hübner, Grischa Prömel und Maurice Opfermann. Christian Gentner stieg am Donnerstag wieder ins Training ein und steht wahrscheinlich zur Verfügung.

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