Berlin (dpa) - Der Profi-Sport darf auch im Lockdown weitermachen.

Für das Infektionsgeschehen in Deutschland insgesamt sei es nicht die Frage, ob und in welchen Stadien am Wochenende ohne Zuschauer gespielt werde, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der Bundespressekonferenz in Berlin. Auch Corona-Tests seien nicht das Problem, die Verfügbarkeit von Schnelltests sei "sehr, sehr hoch" und auch PCR-Tests seien vorhanden.

Es gehe beim Profisport, der entsprechende Test- und Schutzkonzepte befolge, auch um Berufsausübung, sagte der Minister. Die Frage, welches Signal vom Weiterlaufen des Profifußballs im Lockdown ausgehe, werde gesellschaftlich unterschiedlich eingeordnet. Für viele Menschen sei der Sport als Stück Normalität von Bedeutung. "Für viele ist wichtig, dass noch ein paar Dinge jenseits von Corona da sind", sagte Spahn.

Seit dem Beschluss der Bund-Länder-Runde mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am vergangenen Sonntag war bereits klar, dass der Profisport im wesentlichen weitermachen darf wie zuletzt. Während weite Teile des öffentlichen Lebens in Deutschland ab Mittwoch drastisch heruntergefahren werden, wird der Spielbetrieb in den Bundesligen - anders als im Frühjahr und trotz Corona-Pandemie - planmäßig fortgeführt. Als letzte große Profiliga beginnt die Deutsche Eishockey Liga am Donnerstag mit dem Spielbetrieb.

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