Stuttgart (dpa) - Der Aufsichtsrat des VfB Stuttgart hat die Aufklärungsarbeit von Präsident Wolfgang Dietrich im Zuge seiner früheren umstrittenen Unternehmertätigkeit begrüßt.

Dietrich habe Aufsichtsrat und Vorstand nochmals "alle relevanten Vereinbarungen und Dokumente im Zusammenhang mit seiner früheren unternehmerischen Tätigkeit offengelegt und erläutert", sagte Aufsichtsratsmitglied Wilfried Porth laut einer VfB-Mitteilung vom 24. April. "Daraus ergeben sich keine neuen Sachverhalte, alle 2016 gegenüber der DFL und dem VfB eingegangenen Verpflichtungen sind eingehalten und umgesetzt."

Zuvor hatte sich Dietrich gegen den Vorwurf falscher Angaben im Zusammenhang mit dem Investor Quattrex gewehrt. Die Firma gibt Darlehen an Vereine und steht unter anderem in wirtschaftlichen Beziehungen zu den Zweitligisten 1. FC Heidenheim und 1. FC Union Berlin. Beide Teams sind in einer Relegation mögliche Gegner für den vom Abstieg aus der Bundesliga bedrohten VfB. Der "Kicker" hatte in seiner Ausgabe vom 23. April berichtet, Dietrich habe sich von seinen Anteilen an der in Luxemburg ansässigen Firma Quattrex GP S.a.r.l. erst später getrennt als angegeben.

Neben Aufsichtsrat und Vorstand wolle Dietrich "zeitnah auch die weiteren Gremien, die Vereinsausschüsse sowie die Vereinsmitglieder informieren", sagte Porth. Der Präsident hatte betont, "es gab und gibt keine Investitionen im Bereich Profifußball, die vor meiner Wahl (zum Präsidenten, Anm.) dem VfB und der DFL nicht bekannt waren."

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