Frankfurt/Main (dpa) - Der ehemalige Bundesliga-Profi Valentin Stocker vom FC Basel soll wegen des neuartigen Coronavirus auch seinen Teamkollegen nicht mehr die Hände schütteln.

"Wir haben in der Umkleide und im Essensraum Desinfektionsvorrichtungen. Wir wurden angewiesen, einander nicht mehr die Hände zu geben - innerhalb der Mannschaft ist das natürlich schwierig", sagte Stocker der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Die Schweizer treffen am Donnerstag (18.55 Uhr/DAZN) im Achtelfinale der Europa League auf Eintracht Frankfurt.

Weil die nationale Liga derzeit komplett aussetzt, kann Basel aktuell nur international spielen. Doch auch das Rückspiel am 19. März, das in Basel hätte stattfinden sollen, ist wegen des Virus schon abgesagt. "Das ist bei uns ein großes Thema. Das Einzige, was beständig ist, ist die Unbeständigkeit. Zuerst hieß es, dass man in Basel spielt. Nun kann man doch nicht in Basel spielen. Vielleicht in Freiburg? Oder in Frankfurt? Das sind alles Sachen, bei denen ich froh bin, dass ich es nicht entscheiden muss", sagte der 30 Jahre alte Stocker, der zwischen 2014 und 2018 in 68 Bundesligaspielen acht Tore im deutschen Fußball-Oberhaus für Hertha BSC erzielte.

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