Leverkusen (dpa) - DFB-Spielführerin Alexandra Popp hat eine "respektvolle Auseinandersetzung" mit dem Thema Frauenfußball gefordert.

"Es ist völlig legitim, dass es Menschen gibt, die den Frauenfußball nicht mögen", sagte die deutsche Nationalspielerin in einem Interview des TV-Senders Eurosport vor dem Bundesliga-Spiel ihres Vereins VfL Wolfsburg bei Bayer Leverkusen. "Dennoch finde ich eine respektvolle Auseinandersetzung mit dem Thema und uns gegenüber wichtig. Aber wir können es manchmal auch nicht wirklich beeinflussen", sagte die 106-malige Nationalspielerin.

Über den Umgang mit unqualifizierten Kommentaren sagte Popp: "Man liest es hin und wieder, aber ich mache mir keine großen Gedanken." Gerade über Social Media würden Themen "extrem hochgespielt, die gar nicht so groß sind", sagte die 28-Jährige. Das vergleichsweise geringe Interesse am Frauenfußball in Deutschland bezeichnete Popp als "eher enttäuschend". Die Stürmerin des deutschen Meisters räumte aber auch ein, dass es "auch an uns liegt, dass wir das Ganze vernünftig vermarkten. Da gibt es sicherlich noch Nachholbedarf."

Spielplan Frauen-Nationalmannschaft

Kader Frauen-Nationalmannschaft

Eurosport-Interview Alexandra Popp