Borissow (dpa) - Der einzige große Name fehlt. Wenn Weißrusslands Fußballer am 8. Juni(20.45 Uhr/RTL) in der EM-Qualifikation die große Überraschung gegen die hochfavorisierte DFB-Elf anpeilen, wird Alexander Hleb nicht dabei sein.

Der 38-Jährige, früher unter anderem beim VfB Stuttgart, dem FC Barcelona und dem FC Arsenal aktiv, wurde von Trainer Igor Kriuschenko nicht berücksichtigt. "Eingeladen sind die 23 am besten vorbereiteten Fußballspieler. Es gibt kreative Spieler in der Nationalmannschaft", sagte Kriuschenko.

Dazu zählt Oldie Hleb nach 18 Jahren Nationalmannschaft offenbar gerade nicht mehr. Der Kreativgeist von internationalem Format prägte eine ganze Ära im Nationalteam. Dem Boulevardblatt "Komsomolskaja Prawda" sagte Hleb, er werde nun erst einmal ein paar Tage wegfliegen. Serienmeister BATE Borissow hatte zuvor den bis zum Ende des Jahres gültigen Vertrag mit dem Routinier aufgelöst.

Wie gering die Erwartungen des punktlosen Letzten sind, zeigt eine Ankündigung von Kriuschenko. Schon bei einem Punktgewinn in Borissow gegen Manuel Neuer und Co. möchte er seinen markanten Schnauzbart abrasieren. Die bessere Chance auf die EM-Premiere hat Weißrussland aber über die Nations League. Dort spielt das Team mit Mazedonien, Kosovo und Georgien einen Startplatz bei der Endrunde 2020 aus.

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