Barcelona (dpa) - Für den FC Barcelona sind die Eigentore der Rivalen diese Saison in der Königsklasse fast ebenso wichtig wie die Treffer von Megastar Lionel Messi. Das zeigte sich auch beim 4:1-Erfolg im Viertelfinal-Hinspiel gegen die AS Rom.

Die hoch favorisierten Katalanen hatten zeitweilig viel Mühe und kamen erst durch Eigentore von Daniele De Rossi (38. Minute) und Kostas Manolas (55.) auf den Weg zum klaren Sieg.

"Wir haben uns selbst ins Knie geschossen", sagte Rom-Trainer Eusebio Di Francesco. Die in Barcelona erscheinende Fußball-Zeitung "Sport" titelte derweil: "Barça verbündet sich mit dem Glück". Abwehrchef Gerard Piqué ist derweil ganz anderer Meinung: "Wenn man durch Eigentore gewinnt, hat das mit Glück nichts zu tun. Man muss den Gegner erstmal unter Druck setzen, damit solche Tore fallen", sagte der 31 Jahre alte Nationalspieler.

Dass die Katalanen diese Saison aber in Europa viel fremde Hilfe bekommen, ist nicht von der Hand zu weisen. Fast ein Drittel aller Treffer, die Messi & Co. verbuchten, waren Eigentore - fünf von 17. Nur der Argentinier ist mit sechs Treffern "erfolgreicher" als die Spieler der bisherigen Barça-Gegner. Ansonsten traf kein anderer Spieler des Primera-División-Tabellenführers mehr als einmal.

Aussagen von Piqué