Leipzig (dpa) - Eines weiß Ralf Rangnick ganz genau. In 1899 Hoffenheim wartet ein anderer Gegner als die vergangen drei, gegen die RB Leipzig sieben Punkte holte.

3:2 gegen Hannover 96, 1:1 gegen Eintracht Frankfurt, 2:0 gegen den VfB Stuttgart. Der Trend der Roten Bullen in ihrer dritten Saison in der Fußball-Bundesliga ist vorerst relativ eindeutig, nachdem Trainer Rangnick zunächst den schlechtesten Saisonstart der RB-Mannschaft seit der Vereinsgründung hingelegt hatte.

DAS BESONDERE AN DEM SPIEL GEGEN HOFFENHEIM

Es geht sportlich natürlich um einiges, in der Tabelle liegt RB mit acht Zählern einen Punkt vor den Hoffenheimern. Der Sieger der Partie des sechsten Spieltags wird sich noch näher an die internationalen Ränge heranpirschen, wenn nicht sogar einen dieser Plätze einnehmen.

Doch das macht diese Partie nicht so pikant. Es ist vielmehr die Tatsache, dass in Julian Nagelsmann der künftige Coach von RB Leipzig an der Seitenlinie als Chefcoach der Hoffenheimer steht. "In der Partie steckt viel Brisanz, einerseits aufgrund der Tabellensituation, andererseits weil Julian Nagelsmann nächstes Jahr unser Trainer wird", sagte Rangnick - am Samstag (15.30 Uhr/Sky) Amtskollege, ab der nächsten Saison Nagelsmanns Chef.

DAS PERSONAL FÜR DIE PARTIE GEGEN HOFFENHEIM

Rangnick hat fast das gesamte Personal zur Verfügung, aber halt nur fast. Er muss neben Abwehrspieler Lukas Klostermann, der wegen Knieproblemen erneut ausfällt, auch auf seinen offensiven Mittelfeldstrategen Emil Forsberg verzichten. Der Schwede klagt über Probleme im Adduktorenbereich. Dafür ist der bislang starke Neuzugang Marcelo Saracchi in der Abwehr wieder einsatzbereit.

Allzu sehr rotieren lassen wie in den ersten Spielen der Leipziger, die nun schon ihr 14. Pflichtmatch seit dem 16. Juli bestreiten, will Rangnick eigentlich nicht. Gegen Stuttgart hatte er nur auf zwei Positionen im Vergleich zur Frankfurt-Partie gewechselt, gegen Hoffenheim dürfte es ähnlich sein.

DIE ZITATE ZUM SPIEL GEGEN HOFFENHEIM

Julian Nagelsmann, Trainer 1899 Hoffenheim: "Leipzig wird zu Beginn viel Power auf den Platz bringen. Sie sind aber auch die Mannschaft, die mehr Pflichtspiele in den Beinen hat, als jedes andere Bundesliga-Team. Es wird anfangs darum gehen, ihrer Power zu widerstehen. Es geht vor allem darum, dass wir schnellen Fußball spielen und schnell im Kopf sind."

Ralf Rangnick, Trainer RB Leipzig: "Ich hatte überhaupt nicht den Eindruck, dass wir gegen Stuttgart speziell in den letzten 30 Minuten nachgelassen hätten. Gerade körperlich haben wir gegen Stuttgart einen richtig guten Eindruck gemacht. Deswegen mache ich mir darüber gar keine Sorgen. In der vergangenen Saison haben wir einige Kontertore gegen die TSG kassiert, wir haben schlecht umgeschaltet und viele Räume hergegeben. Das wollen wir anders machen. Unser Anspruch ist, morgen zu null zu spielen. Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir immer in der Lage sind, Tore zu schießen. Wir wollen die Partie mit einer konzentrierten Leistung gewinnen."

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