Frankfurt/Main (dpa) - Die deutschen Fußball-Frauen stehen vor einem intensiven Länderspieljahr 2021. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg sagte bei einer Online-Pressekonferenz, es seien elf Spiele vorgesehen.

"Im ersten Halbjahr gibt es sechs Testspiele gegen anspruchsvolle Gegnerinnen. Im zweiten Halbjahr stehen vier WM-Qualifikationsspiele sowie ein weiterer Test auf dem Plan." Das Länderspieljahr wird am 21. Februar (18.00 Uhr) mit einer Partie gegen Belgien in Aachen sowie am 24. Februar (18.30 Uhr) in Venlo gegen Europameister Niederlande eröffnet.

Wegen der verpassten Olympia-Qualifikation wird es für die DFB-Frauen zunächst nur Testbegegnungen geben. "Die wollen wir nutzen, um uns weiterzuentwickeln. Wir wollen dominant sein, unsere Spielidee einbringen, egal, wie stark der Gegner ist. Wir gehen auf den Platz, um die Spiele zu gewinnen. Das ist unser Anspruch", sagte Voss-Tecklenburg.

Wegen der Corona-Beschränkungen sind einige Stammspielerinnen, die in England und Spanien aktiv sind, gegen Belgien und die Niederlande nicht dabei. Die An- und Abreise der nominierten Spielerinnen erfolgt per Shuttle-Transport oder individuell mit Privatwagen. Auf Flug- und Bahnreisen wird komplett verzichtet. Zudem bezieht das Team für die Dauer des Trainingslagers sein Quartier in Düsseldorf und reist nur an den Spieltagen nach Aachen und Venlo. Nach Spielende geht es sofort zurück.

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