Mainz (dpa) - Der FC Liverpool mit Meistertrainer Jürgen Klopp ist der Wunschgegner von Borussia Mönchengladbach im Achtelfinale der Champions League. Das verriet Sportchef Max Eberl im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF und begründete dies auch.

"Wir haben ja jetzt mit Inter Mailand und Real Madrid zwei Mannschaften gespielt, die mit Borussia Mönchengladbach ja auch eine Historie haben, eine Geschichte haben. Und wenn man dann den Reigen der Vereine nimmt, dann ist Liverpool der dritte Verein, mit dem Gladbach eine große Historie verbindet", sagte Eberl. "Dementsprechend würden wir uns alle Liverpool wünschen." Ausgelost werden die Achtelfinal-Paarungen der Königsklasse am kommenden Montag.

Die Pandemie hat nicht nur den Fußball hart getroffen, meinte Eberl. "Corona trifft uns alle - die Gesellschaft, Unternehmen, im Einzelhandel, sämtliche Gewerbe, auch den Fußball. Und das muss man den Menschen auch nahebringen", forderte der 47-Jährige. "Unser Verein arbeitet seit Mitte März auf Notstrom und versucht, wirklich alles rechts und links zu sichern, damit wir auch in die Zukunft gehen können", erklärte der Gladbacher Sportchef.

Den ersten "leichten Lockdown" habe man nicht wirklich ernst genommen, sagte Eberl. "Und da müssen wir uns alle an die eigene Nase packen. Die Politik hat uns die Chance gegeben, wir haben sie nicht genutzt." Der Fußball wolle aber "keine Extrawurst". Eberl: "Wir hoffen, dass wir weiterspielen dürfen, und haben bis jetzt keine Signale aus der Politik erfahren, dass es anders ist."

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